Die kleinen Dinge

DSC_0668Wer kennt es nicht? Man kommt nach Hause von einem stressigen Tag, schmeißt schnell die Mikrowelle an, um wenigstens irgendetwas zu essen, stopft es in sich hinein, schmeißt das Geschirr geradezu in die Spüle und hetzt wieder zu einem anderen Termin. Oft bleibt da einfach keine Zeit für die kleinen Dinge:

Wann hast Du Dir das letzte Mal Deinen Garten angesehen? Hast Du schon gesehen, dass Dein Rosenstock wieder eine neue Blüte hat? Weißt Du, wie sie riecht?

Wann hast Du Dir das letzte Mal eine Kerze angezündet und etwas gelesen, was Du gar nicht unbedingt lesen musst, sondern lesen darfst?

Hast Du gemerkt, dass Deine Katze Dich ganz traurig anschaut? Hast Du gemerkt, dass sie eine geschwollene Pfote hat? Weißt Du, wie weich ihr Fell ist?

Wann hast Du das letzte Mal Deine Computertastatur zum Langsam-Schreiben benutzt und nicht zum Noch-schnell-irgendwas-erledigen-müssen?

Wann warst Du das letzte Mal spazieren? Wann hast Du das letzte Mal Wolken gezählt oder Figuren in ihnen gesehen?

Wann hast Du Dir das letzte Mal Deine Kamera geschnappt und sinnlose Fotos gemacht, die Dich immer dann zum Schmunzeln bringen können, wenn Du es gerade brauchst?

Wann hast Du das letzte Mal versucht, einen aufwändigen Kuchen zu backen?

Sich Zeit zu nehmen für die kleinen Dinge des Lebens, das ist die Kunst, richtig zu leben.

Weil ich es leider nie schaffe, regelmäßig etwas hochzuladen, kommen nun -hoffentlich- einmal in der Woche Texte, Bilder oder andere Inspirationen.

Liebe Grüße,

eure Julia

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Aluminium im Deo

Wie eine Studie vor Kurzem herausfand, ist Aluminium im Deo schädlich und kann sogar ein Mitgrund für Alzheimer/Demenz sein.

Seitdem guckt meine Familie immer sehr genau auf die Inhaltsstoffe. Als mir-als wir schon an der Kasse waren-eingefallen ist, dass ich noch ein neues Deo brauche, hab ich einfach das erstbeste genommen-eins von Fa.

Umgedreht, standen aber keine Inhaltsstoffe drauf. Also einfach rein in den Wagen ohne viel drüber nachzudenken.

Nach zwei Wochen ist mir dann aufgefallen, das auf der Rückseite etwas ganz leicht unter dem eigentlichen Etikett durchschimmert.

Da ist mir dann auch der Pfeil aufgefallen, vielleicht seht ihr ihn auf dem Bild:

 

 
Wenn man das Etikett dann abzieht (mit viel Mühe!), stehen da dann die Inhaltsstoffe und auch Aluminium. Seitdem nehme ich mir wirklich immer die Zeit und lese mir alles genau durch. Ist das nun Verbrauchertäuschung oder völlig in Ordnung?

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Bärlauchbutter

Hallo ihr Lieben,

Als erstes muss ich mich wirklich entschuldigen-Die Zeit zwischen Faschingsferien und Osterferien ist, was Schule und auch Freizeit angeht bei mir wirklich wahnsinnig zugepflastert!

Dafür hab` ich heute für euch zwei Rezepte, eins um 15:00 und das nächste ganz normal um 17:00!

Endlich-die Bärlauchzeit hat wieder angefangen! Wobei Bärlauch schwierig ist: Entweder die Gäste mögen es oder sie hassen es. Irgendwas dazwischen gibt es leider nicht. Meine beste Freundin zum Beispiel kann ich schon mit dem Geruch jagen!
Aber da meine ganze Familie Bärlauch mag, hier ein ganz einfaches Rezept für Bärlauchbutter:

Ihr braucht dafür:

250 gramm Butter

Eine Zitrone

und etwa zwei Bund Bärlauch (Etwa 20 Blätter)

Tipp: Wenn ihr euch unsicher seid: Nehmt etwas weniger, bei Bärlauch gilt: Weniger ist mehr!

Als erstes wascht ihr die Bärlauchblätter und schneidet sie Stiele ab. IMG_3440

Die 250 gramm Butter (also eine ganze) in kleinen Stücken in ein Wasserbad legen und langsam schmelzen lassen.IMG_3442  –> IMG_3444

Währenddessen den Bärlauch mit einem Messer kleinschneiden.IMG_3441

Die Butter sobald sie so aussieht wie auf dem zweiten Bild oben von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen lassen.

Während dem Abkühlen die Zitrone auspressen (Es sollten ungefähr zwei Esslöffel Zitronensaft sein.).IMG_3448

Als nächstes nehmt ihr einen Pürierstabbecher und schüttet in diesen die Butter, den kleingeschnittenen Bärlauch IMG_3445 und den ZitronensaftIMG_3446. Das ganze kräftig durchpürieren.IMG_3450Dann mit Salz und Pfeffer IMG_3449 nach Belieben würzen, wir haben etwa einen Viertel Teelöffel Salz und auch einen Viertel Teelöffel Pfeffer genommen.IMG_3451

Die Masse in kleine Schüsselchen füllen und diese im Gefrierschrank fest werden lassen.IMG_3453

Da unsere „Bärlauch-Ernte“ ziemlich groß war, wird noch ein Rezept zur Bärlauchsuppe folgen!IMG_3439

Guten Appetit und ganz viel Spaß beim Zubereiten,

Julia

 

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Brownie Cookies

Heute hatte ich wirklich wenige Zutaten da und trotzdem konnte ich was richtig Leckeres machen: Brownie Cookies!

Man braucht:
125 gramm Schokolade (Ich habe Weiße genommen, Vollmilch oder Zartbitter geht aber auch!)Einen halben Teelöffel Backpulver
Einen Teelöffel Vanillezucker
50 gramm Mehl
70 gramm ungezuckertes Kakaopulver
100 gramm Schokolade (zum Zerhacken)
2 Eier
120 gramm Zucker
Eine Prise Salz
40 gramm Butter
Handrührgerät

Und so geht`s:

Die Butter und die 125 gramm Schokolade in einem Wasserbad schmelzen. IMG_0517[1]

Währenddessen die Eier, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in die Rührschüssel schütten und umrühren. Das Mehl, das Kakaopulver und das Backpulver in eine andere Schüssel schütten und etwas vermischen. Dann nach und nach in die Rührschüssel zu dem bestehenden Teig hineinschütten.

Sobald die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung ein wenig abgekühlt hat, ebenfalls nach und nach in die Rührschüssel geben. IMG_0518[1]

Die weiße Schokolade in kleine Stücke schneiden IMG_0520[1] und als Letztes auch in die Rührschüssel geben und umrühren. IMG_0521[1]

Dann den Teig in kleinen Häufchen (z.B. mit einem Löffel) auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben (Muffinförmchen sind auch eine süße Idee).

Jetzt 15-17 Minuten (je nach Größe der Cookies) bei 180 Grad Ober-und Unterhitze backen.      IMG_0522[1]         IMG_0523[1]  

Viel Spaß beim Backen, Guten Appetit und liebe Grüße,

Julia

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Leben wie Gott in Limburg

Hallo ihr Lieben,
am Samstag um 12 Uhr mittags ging’s los-etwa 200 Kilometer nach Limburg wegen der Hochzeit einer Freundin.
Dann am Sonntag wollten wir uns noch unbedingt die Protz-Villa vom Limburger Bischof angucken. Und haben uns echt gefragt, wo die 40 Millionen eigentlich drinstecken!IMG_3324       IMG_3322
Von außen sieht das Fachwerkhaus süß und auch schön aus, aber offenbar steckt das meiste Geld in der Einrichtung. Es gibt auch alles innen zweimal: die Toilette, die Waschbecken usw.! Nachdem in Limburg so wahnsinnig viele Leute aus der Kirche ausgetreten sind, spötteln und witzeln sie größtenteils über ihren „Protz-Bischof“.IMG_3320
Aber eigentlich hat es ihm ja nichts gebracht: Er ist in „Beurlaubung“ und ein neuer Bischof bereits berufen.
Der neue Bischof muss sich jetzt wohl dazu aufopfern in dem überaus kleinen und bescheidenen Haus zu wohnen. 😀
Die Frage, wie es mit dem Bischof weitergehen wird, bleibt also offen. Wir bleiben gespannt.
Und für uns gehts jetzt wieder die 200 Kilometer nach Hause!
Liebe Grüße,
Julia

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Weißwurst-Frühstück auf die bayrische Art

Heute haben wir mal ein echt bayrisches Weißwurst-Frühstück gemacht-aber schon mit fertigen Weißwürsten.

Angeblich bringt es Unglück, Weißwurst nach 12 Uhr zu essen, wir haben aber einfach zu lange geschlafen 😀

Dieses Rezept ist wirklich supereinfach und total schnell zu machen!

Dafür braucht man:

Weißwürste (wir haben für vier Leute acht Weißwürste gebraucht)
Topf ungefähr bis zur Hälfte mit Wasser füllen
Süßer Senf
Brezeln

So gehts:

Das Wasser im Topf erhitzen (es darf noch nicht sprudeln)IMG_3283, dann die Weißwürste in den Topf geben  IMG_3288 und etwa 10 Minuten „ziehen lassen“.

Zu einem echten bayrischen Weißwurst-Frühstück gehört dann natürlich auch noch Brezeln   IMG_3277 und süßer Senf   IMG_3282.
Servieren könnte man das Ganze dann so:

IMG_0504 

Viel Spaß beim Ausprobieren und „`n Guatn“, wie man bei uns sagt!
Viele Grüße,
Julia

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Meringues/Sahne-Baiser

Hallo ihr Lieben!

Ersteinmal möchte ich mich bei euch entschuldigen-Ich hab es letzte Woche leider nicht geschafft, eine Fotostrecke hochzuladen!

Aber heute haben wir Sahne-Baiser gemacht-echte Kalorienbomben (leider!!! :D)!

Zeitaufwand:
Zubereiten: 30 Minuten, „Warten“: 1 Stunde und 45 Minuten

Man braucht dafür:

Insgesamt 175 gramm Zucker (getrennt: 50 gramm und 125 gramm)

3 Eiweiß

Eine Prise Salz

Ein Rührgerät

Einen Topf

Und so geht`s:

50 gramm Zucker in einen Topf geben

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, etwa 3/4 der Temperatur einstellen und den Zucker langsam „karamelisieren“ (schmelzen) lassen.

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Sobald er goldbraun/dunkelgelb wird, schell auf ein Stück Backpapier gießen und ganz abkühlen lassen.

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3 Eiweiße mit einer Prise Salz in die Rührschüssel geben, und zu einer joghurt-ähnlichen Masse schlagen.

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Sobald es fester wird, die 125 gramm Zucker nach und nach dazurühren.

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Das ausgekühlte Karamell in kleinere Stücke zerteilen (wir haben einen Schraubstock genommen!) und auch in die Rührschüssel geben.

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Noch einige Minuten rühren, bis die Konsistenz wirklich wie die von Joghurt ist. Die Masse jetzt in einen Spritzbeutel geben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. (Esslöffel geht auch, gibt aber keine so schöne Form!)

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Jetzt das Backblech in den bei 90 grad Umluft vorgeheizten Backofen schieben und 1 Stunde und 30 Minuten im Backofen „trocknen“ lassen.

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Den Backofen ausschalten und die Sahne-Baiser mit geschlossener Backofentür auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Backen und Guten Appetit!

Liebe Grüße,
Eure Lili

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